Sicherung und Aufbewahrung

Das Archiv für Agrargeschichte ist ein virtuelles Archiv. Wir suchen und erschliessen Archivalien, bewahren diese aber in der Regel nicht (bzw. nur vorübergehend) bei uns auf. Die erschlossenen und sachgerecht verpackten Unterlagen werden von den Besitzern selbst oder in einem öffentlichen oder privaten Archiv aufbewahrt.


Aufbewahrung im Schweizerischen Bundesarchiv
Unterlagen von Organisationen, die im Auftrag des Bundes öffentlich-rechtliche Aufgaben ausgeführt haben und/oder von nationaler Bedeutung sind, werden nach Möglichkeit im Schweizerischen Bundesarchiv deponiert. Für eine Übersicht über die vom AfA erschlossenen Bestände im Bundesarchiv vgl. die Datenbank "Quellen zur Agrargeschichte". 

Aufbewahrung in Staats- oder Gemeindearchiven
Unterlagen, die einen geografischen oder institutionellen Bezug zu einem Kanton oder einer Gemeinde haben, werden nach Möglichkeit im entsprechenden Kantons- oder Gemeindearchiv gelagert. So stellen wir sicher, dass die Akten vor Ort bleiben, über die Integration in die Datenbank "Quellen zur Agrargeschichte" aber trotzdem auf nationaler und internationaler Ebene bekannt werden.

Aufbewahrung in Privatarchiven
In der Schweiz existieren für verschiedene Bereiche Spezialarchive (Archiv zur Geschichte der schweizerischen Frauenbewegung, Wirtschaftsarchiv, Sozialarchiv, Archiv für Zeitgeschichte etc.). Archivalien aus dem Agrarbereich, die von der Sache her in ein Spezialarchiv gehören, werden nach Möglichkeit dort aufbewahrt.

Aufbewahrung bei den Besitzern resp. Aktenbildnern
Immer mehr Organisationen erkennen den ideellen und materiellen Wert einer sachgerechten Aktenablage und Archivführung. Denjenigen, die ihre Unterlagen nach der Erschliessung bei sich behalten wollen, helfen wir bei der Organisation des Archivs (Aktenablage, Zugangsregelung etc.). Das gilt auch für diejenigen Organisationen, deren Archiv so umfangreich ist, dass kein privates oder öffentliches Archiv die archivwürdigen Unterlagen übernehmen kann.