Maisring Sense- und Seeland, Murten, AfA329
Organisationsgeschichte, histoire de l'organisation
Dank den in den 1950er Jahren begonnenen züchterischen Massnahmen wurde es in den 1960/70er-Jahren möglich, Mais als Futterpflanze für Tiere auch ausserhalb des Tessins und des Rheintals anzupflanzen. In der Folge wurde Futtermais im Mittelland zu einer immer wichtigeren Pflanze für die Ernährung der steigenden Anzahl Tiere, die als Reaktion auf den rasch wachsenden Fleischkonsum gehalten wurden.
Zur Förderung des Anbaus und der Verbesserung der Ernte von Mais in den Kantonen Freiburg und Bern wurde 1971 die Genossenschaft 'Maisring Sense und Seeland' gegründet. 1979 wurde der Maisring zu einer Sektion des Freiburgischen Bauernverbands (FBV) (AGRI Freiburg, AfA246). Mitglieder waren hauptsächlich Bauern, die sich auch in der landwirtschaftlichen Genossenschaft Murten und der Saatzuchtgenossenschaft des Seebezirkes, AfA325 engagierten. Die Haupttätigkeiten der Genossenschaft bestanden in der Durchführung von Anbaukursen und Ernte-Demonstrationen für Maisproduzenten, die teilweise gemeinsam mit dem Maisring Seeland-Solothurn organisiert wurden.
Als in der zweiten Hälfte der 1970er Jahre Mähdrescher aufkamen, mit denen auch Kolbenmais einwandfrei gedroschen werden konnte, verringerte sich die Bedeutung des Maisrings, der 1984 wieder aufgelöst wurde.
Autor: Peter Moser
Namen der Organisation, noms de l'organisation
Maisring Sense- und Seeland, Murten
Archivbestand, fonds d'archives
Die Archivalien wurden vom Archiv für Agrargeschichte (AfA) erschlossen. Weitere Informationen sowie das Findmittel sind auf dem AfA Online-Portal Quellen zur Agrargeschichte zu finden. https://histoirerurale.ch/redirect/getURL.php?id=158
Website der Organisation, site internet de l'organisation
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Index der Funktionen, Index des fonctions
Präsidenten (1977-)
Ledermann, Fritz--DB11443, spätestens 1977-mindestens 1979
Gysel, Hans--DB6224, spätestens 1980-mindestens 1983Sekretär (1977-1984)
Renfer, Otto--DB2827, spätestens 1977-1984