Bioterra, AfA357

Dieser Artikel über Bioterra, AfA357 wird laufend erweitert. Korrekturvorschläge, Ergänzungen und Vorschläge für Einträge zu noch nicht verzeichneten Personen oder Institutionnen können via das Online-Formular eingereicht werden.

Cet article à propos de Bioterra, AfA357 est constamment enrichi. Les propositions de corrections, les compléments ainsi que les suggestions pour de nouvelles entrées concernant des personnes ou des institutions pas encore enregistrées peuvent être soumises via le formulaire en ligne.

This article about Bioterra, AfA357 is being updates regularly. Suggestions for corrections, additions and entries for persons or institutions not yet listed in the portal can be submitted via the online form.

Bioterra, AfA357

Organisationsgeschichte, histoire de l'organisation

Bioterra wurde 1947 von Akteuren aus dem Umkreis der Lebensreformbewegung auf dem Hof von Hofstetter, Mina (1883-1967)--DB1638 als Genossenschaft Biologischer Landbau (GBL) gegründet. Der Zweck der Genossenschaft bestand in der Beschaffung und Vermittlung pflanzlicher, auf der Grundlage des biologischen Landbaus produzierter Lebensmittel. Mitglieder der GBL waren zumeist Bäuerinnen, Bauern und Gärtner, die mit einer gesunden Ernährungs- und Lebensweise hofften, eine umfassende gesellschaftliche Reform ausläsen zu können. Als Ergänzung zur Genossenschaft wurde 1951 die Gesellschaft Biologischer Landbau gegründet. Widmete sich die Gesellschaft Biologischer Landbau in der Folge der Förderung und Verbreitung von Kenntnissen über den biologischen Landbau, so diente die Genossenschaft weiterhin primär der Vermarktung der von den Mitgliedern produzierten Erzeugnisse. Ab Mitte der 1950er Jahre strebte die GBL die Einführung eines durch den Bund anerkannten Kontroll- und Qualitätszeichens an. Das Vorhaben scheiterte jedoch an den unüberbrückbaren Differenzen zum organisch-biologischen Landbau und zu den Demeterproduzenten sowie der Skepsis von Seiten der Behörden. In den 1960er Jahren versuchte die GBL hingegen erfolgreich, mit der Gründung von Regionalgruppen sowie der Umbenennung in Schweizerische Gesellschaft für biologischen Landbau (SGBL) ihre Mitgliederzahl sowie ihren Bekanntheitsgrad zu erhöhen. Mit Tagungen, Exkursionen, Anleitungsschriften für Kleingärtner sowie einem eigenen Publikationsorgan (zuerst GBL-Bote, dann Der biologische Land- und Gartenbau und ab 1993: Bioterra) intensivierte die SGBL die Wissensvermittlung unter ihren Mitgliedern, die aus ProduzentInnen und KonsumentInnen bestand. Als sich Anfang der 1980er Jahre die Bio-Produzentenorganisationen auf gemeinsame Minimalrichtlinien für die Produktion von Bioprodukten und ein einheitliches, privatrechtliches Signet, die Knospe einigten war die SGBL ebenso dabei wie bei der Gründung der Vereinigung schweizerischer biologischer Landbau-Organisationen (VSBLO), die neben der Funktion als Eigentümerin der Knospe als Dachorganisation der Bio-Produzentenorganisationen – seit 1997 unter dem Namen Bio Suisse, AfA309 – fungiert.

Autor: Peter Moser

Archivbestand, fonds d'archives

-

Website der Organisation, site internet de l'organisation

Weiterleitung, redirection: https://histoirerurale.ch/redirect/getURL.php?id=246

Index der Funktionen, Index des fonctions

Präsidenten und Präsidentinnen (1995-)

Sekretäre und Sekretärinnen (1994-)


Zitiervorschlag - Proposition de citation - Suggested citation

Deutsch: Peter Moser, Bioterra, AfA357, AfA-Portal Personen und Institutionen, Version vom September 2021, konsultiert am .

Français: Peter Moser, Bioterra, AfA357, Portail AHR personnes et institutions, version de septembre 2021, consulté le .

English: Peter Moser, Bioterra, AfA357, Portal ARH persons and institutions, September 2021 version, consulted on .

Urheberrechte - Droits d'auteurs - Copyright

Alle Urheberrechte dieser elektronischen Publikation sind beim Archiv für Agrargeschichte.
Tous les droits d'auteur de cette publication sont réservés aux Archives de l'histoire rurale.
All copyrights for this publication are held by the Archives of Rural History.