Brönnimann, Alfred (1936-)--DB510

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Brönnimann, Alfred (1936-)--DB510

Picture

Person

Lebensdaten

05.01.1936-

Mädchenname, Herkunftsort bzw. Heimatort

Zivilstand, Konfession, Nachkommen

Soziale Herkunft, verwandtschaftliche Beziehungen

Ausbildung, berufliche Tätigkeit und Funktionen in der Öffentlichkeit

Ausbildung

Montana State University: Postdoctoral Fellow 1970-1971; Dissertation ETH 1968; Phytopathologisches Institut Landbauhochschule Wageningen: Studienaufenthalt; Ing. Agr. ETHZ 1956-1960; Humboltianum Institut Bern; Landwirtschaftliche Schule Rütti-Zollikofen; Landwirtschaftliche Schule Marcelin; Landwirtschaftliche Lehrjahre; Sekundarschule

Berufsausübung

Eidgenössische Forschungsanstalt für Agrarökologie und Landbau, Zürich-Reckenholz (FAL): Direktor 1977-2000 (als Nachfolger von Salzmann, Rudolf (1912-1992)--DB3017 und Vorgänger von Steffen, Paul (1962-)--DB3431); Versuchsanstalt Zürich-Oerlikon: Mitarbeiter Fachbereich Getreidepathologie ab 1961

Funktionen in landwirtschaftlichen Institutionen

Schweizerischer Landwirtschaftlicher Verein (SLV): Präsident der Pflanzenbaukommission; Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Futterbaus (AGFF): Vorstand, 1977-2001

Funktionen in anderen Institutionen

European Association for Research on Plant Breeding (EUCARPIA): Vorsitzender Getreidesektion; Phytopathologische Zeitschrift: Mitherausgeber 1982-2000; International Center of Agricultural Research in the Dry Areas (ICARDA): Mitglied, 1993-1999 und Präsident des Aufsichtsrates 1994-1999; European and Mediterranean Cereal Rusts Foundation: Vorsitzender 1976-1980; International Association of Breeders for the Protection of Plant Varieties: Delegierter der schweizerischen Forschungsanstalten; Swiss Association for the Plant Breeders Rights (SISP): Delegierter

Funktionen in der Politik

Biographische Skizze

Alfred Brönnimann wuchs in Kirchlindach bei Bern auf. Nach der Sekundarschule absolvierte er eine praktische landwirtschaftliche Ausbildung, bereitete sich am Humboltianum-Institut in Bern auf die Aufnahmeprüfung an die ETH vor und studierte ab 1956 Agronomie an der ETH Zürich. Das Studium schloss er 1960 mit dem Diplom als Ingenieur-Agronom ab. 1961 trat er in die damalige landwirtschaftliche Versuchsanstalt Zürich-Oerlikon ein und leitete den Fachbereich "Getreidepathologie und Resistenzzüchtung" . Er befasste sich mit Spelzenbräune und Gelbrost. In Bezug auf die Spelzenbräune entwickelte Brönnimann verschiedene Selektionsmethoden. So schuf er einen Schlüssel zur Bonitierung der Toleranzen der einzelnen Zuchtstämme für Spelzenbräune. 1968 promovierte er an der ETH mit einer Dissertation zum Thema Spelzenbräune bei Weizen. 1977 wurde Alfred Brönnimann als Nachfolger von Salzmann, Rudolf (1912-1992)--DB3017 zum Direktor der Eidgenössischen Forschungsanstalt für landwirtschaftlichen Pflanzenbau (FAP) Zürich-Reckenholz ernannt. In den Neunzigerjahren erfolgte eine erste Reorganisation des landwirtschaftlichen Forschungswesens. Dabei wurde u.a. die Forschungsanstalt für Agrikulturchemie und Umwelthygiene in Liebefeld als Aussenstelle unter dem Namen "Institut für Umweltschutz und Landwirtschaft" (IUL) in die neue Forschungsanstalt für Agrarökologie und Landbau (FAL) Zürich-Reckenholz integriert. In einer zweiten Restrukturierungsphase wurde der Pflanzenbaubereich verkleinert und die Getreidezüchtung nach Changins verlegt.

Quellen und Literatur

Eigene Publikationen

  • Zur Kenntnis von Septoria nodorum Berk., dem Erreger der Spelzenbräune und einer Blattdürre des Weizens, in: Phytopathologische Zeitschrift, Bd. 61, 1968, S. 101-146

Quellen

  • Lehmann, Josef: Von der Kontrollstation zum Nationalen Zentrum für Agrarökologie. Zur Geschichte der landwirtschaftlichen Forschungsanstalt Zürich-Reckenholz 1878-2003

Schlagworte

Suisse - SchweizKanton ZürichEidgenössische Forschungsanstalt für Agrarökologie und Landbau - Zürich-Reckenholz (FAL)


Zitiervorschlag - Proposition de citation - Suggested citation

Deutsch: Brönnimann, Alfred (1936-)--DB510, AfA-Portal Personen und Institutionen, Version vom März 2022, konsultiert am .

Français: Brönnimann, Alfred (1936-)--DB510, Portail AHR Personnes et institutions, version de mars 2022, consulté le .

English: Brönnimann, Alfred (1936-)--DB510, Portal ARH People and institutions, March 2022 version, consulted on .

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