Ostschweizerisches Bäuerliches Aktionskomitee (OBAK), AfA332
Organisationsgeschichte, histoire de l'organisation
Das Ostschweizerische Bäuerliche Aktionskomitee (OBAK) entstand Mitte der 1970er Jahre und war Teil der Schweizerische bäuerliche Aktionskomitees, AfA331, die die wachstumsorientierte Agrarpolitik der Behörden und der grossen Landwirtschaftsverbände kritisierten. Die Hauptforderung der Komitees war die 'Einhaltung des Landwirtschaftsgesetzes von 1951'. Konkret kritisiert wurden die 'zu tiefen' Produzentenpreise sowie die Milchkontingentierung von 1977. Das OBAK unterhielt auch Beziehungen zur Union des Producteurs suisses (UPS, heute Uniterre, AfA247) in der Romandie und unterstützte deren Referendum gegen den Milchwirtschaftsbeschluss 1977/79. Nach der Gründung der Vereinigung zum Schutze der kleinen und mittleren Bauern (VKMB, heute Kleinbauernvereinigung (VKMB), AfA230) 1980 verloren die Bäuerlichen Aktionskomitees ihre Rolle als Sprachrohr der oppositionellen Bauern in der Deutschschweiz. Ihre Mitglieder schlossen sich der VKMB jedoch nur vereinzelt an. 1993 entstand aus den Überresten der OBAK und enttäuschter VKMB-Mitglieder die Neue Bauern Koordination Schweiz (NBKS), AfA2205.
Autor: Peter Moser
Namen der Organisation, noms de l'organisation
Ostschweizerisches Bäuerliches Aktionskomitee (OBAK)
Archivbestand, fonds d'archives
Die Archivalien wurden vom Archiv für Agrargeschichte (AfA) erschlossen. Aufbewahrt und Forschenden zugänglich gemacht werden sie vom Staatsarchiv Thurgau. https://histoirerurale.ch/redirect/getURL.php?id=480
Website der Organisation, site internet de l'organisation
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Index der Funktionen, Index des fonctions
Präsident (1980-)
Lüthi, Rudolf--DB11545, spätestens 1980-Sekretär
