Schweizer Bergheimat, AfA546

Dieser Artikel über Schweizer Bergheimat, AfA546 wird laufend erweitert. Korrekturvorschläge, Ergänzungen und Vorschläge für Einträge zu noch nicht verzeichneten Personen oder Institutionnen können via das Online-Formular eingereicht werden.

Cet article à propos de Schweizer Bergheimat, AfA546 est constamment enrichi. Les propositions de corrections, les compléments ainsi que les suggestions pour de nouvelles entrées concernant des personnes ou des institutions pas encore enregistrées peuvent être soumises via le formulaire en ligne.

This article about Schweizer Bergheimat, AfA546 is being updates regularly. Suggestions for corrections, additions and entries for persons or institutions not yet listed in the portal can be submitted via the online form.

Schweizer Bergheimat, AfA546

Organisationsgeschichte, histoire de l'organisation

Die Gemeinnützige Gesellschaft Schweizer Bergheimat ist ein Verein, der seit der Gründung 1973 in allen vier Sprachregionen tätig ist. Als Mitglieder gehören ihm vor allem Siedler und Siedlerinnen an, die in peripheren Gebieten landwirtschaftliche Betriebe übernehmen, diese weiterführen und erneuern und damit auch einen Beitrag zur Eindämmung der Verwaldung leisten. Neben der Vertretung der Anliegen ihrer Mitglieder in der Öffentlichkeit und in der Politik besteht die Haupttätigkeit der Bergheimat in der Vermittlung von Krediten, die Sympathisanten den Siedlern und Siedlerinnen als Darlehen zum Erwerb und zum Ausbau der Betriebe zur Verfügung stellen. Für die Mitglieder der Bergheimat war die Organisation in doppelter Hinsicht von grosser Bedeutung. Erstens verhalf sie vielen von ihnen zu einem Darlehen, ohne das sie ihren Betrieb hätten weder erwerben noch ausbauen können. Zudem ermöglichte die Bergheimat den oft abgelegen wohnenden SiedlerInnen einen Austausch mit Menschen, die sich in einer ähnlichen Situation befanden und gleiche Fragen hatten. Gründer der Bergheimat war der Bildhauer Müller, Rudolf (1899-1986)--DB2500, Redaktor der Zeitschrift „Sonnseitig leben“ und Initiant einer Reihe von Reformhäusern. Müller amtierte auch als erster Präsident. Er wollte grosse Siedlungen zur Selbstversorgung gründen, doch die AussteigerInnen bevorzugten – im Gegensatz zu den AktivistInnen der Kooperative Longo Mai - eine selbständige Bewirtschaftung von Klein- und Mitelbetrieben. Rudolf Müller trat deshalb schon kurz nach der Gründung als Präsident zurück und übergab das Amt seinem Sohn Müller, Tobias (1945-)--DB2502, der als Siedler im Wallis einen Hof bewirtschaftete. Mit Bächi, Rainer (1948-2010)--DB150 und Buess, Otto (1919-1997)--DB554 übernahmen in den 1980er Jahren erstmals Agronomen das Präsidium, die sich auch für den Biolandbau engagierten. Bächi wurde in den 1980er Jahren zum ersten Geschäftsführer der Bio Suisse, AfA309 gewählt und Buess leitete die Land- und Hauswirtschaftliche Schule Baselland, Ebenrain, AfA188, deren Gutsbetrieb er zusammen mit dem Werkführer Lienhard, Gerhard (1923-2016)--DB2158 schon Anfang der 1970er Jahre auf Biolandbau umgestellt hatte.

Autor: Peter Moser

Archivbestand, fonds d'archives

-

Website der Organisation, site internet de l'organisation

Weiterleitung, redirection: https://histoirerurale.ch/redirect/getURL.php?id=245

Index der Funktionen, Index des fonctions

Präsidenten und Präsidentinnen (1973-)

Sekretäre und Sekretärinnen (1973-)


Zitiervorschlag - Proposition de citation - Suggested citation

Deutsch: Peter Moser, Schweizer Bergheimat, AfA546, AfA-Portal Personen und Institutionen, Version vom März 2022, konsultiert am .

Français: Peter Moser, Schweizer Bergheimat, AfA546, Portail AHR Personnes et institutions, version de mars 2022, consulté le .

English: Peter Moser, Schweizer Bergheimat, AfA546, Portal ARH People and institutions, March 2022 version, consulted on .

Urheberrechte - Droits d'auteurs - Copyright

Alle Urheberrechte dieser elektronischen Publikation sind beim Archiv für Agrargeschichte.
Tous les droits d'auteur de cette publication sont réservés aux Archives de l'histoire rurale.
All copyrights for this publication are held by the Archives of Rural History.