Arbeitsgemeinschaft Schweizerischer Rinderzüchter (ASR), AfA125

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Arbeitsgemeinschaft Schweizerischer Rinderzüchter (ASR), AfA125

Organisationsgeschichte, histoire de l'organisation

Die Arbeitsgemeinschaft Schweizerischer Rinderzüchter (ASR) wurde 1916 von Viehzuchtverbänden, dem Volkswirtschaftsdepartement sowie Vertretern der Konsumentenbewegung, der Armee und den Fleischverarbeitern als Kommission Schweizerischer Viehzuchtorganisationen (KSV) gegründet. Die KSV trat an die Stelle des gleichnamigen, 1906 von Braunvieh Schweiz, AfA116 und Swissherdbook, AfA123 geschaffenen Koordinationsorgans der beiden grossen Viehzuchtverbände. Zu den Aufgaben der KSV nach 1916 gehörten die Regulierung des Zucht- und Nutzviehexports, die Kontrolle der Viehpreise, die Verhinderung von Schlachtviehexporten und die Belieferung der Armee mit Vieh. Mit den Gewinnen aus dem Export von Zuchtvieh finanzierte die KSV den Aufbau der Herdebuchführung und der Milchleistungsprüfungen im Inland. Nach dem Ersten Weltkrieg war die KSV vor allem in der Förderung des Exports von Zuchtvieh tätig. Dazu schuf sie Werbebroschüren und Dokumentarfilme über die Viehrassen in der Schweiz, pflegte Kontakte zu Amtsstellen und Handelspartnern in den Exportländern, informierte Exporteure und Züchter über Exportbedingungen und organisierte die Beschickung von Ausstellungen im Ausland mit erstklassigem Zuchtvieh. Dazu bereisten Mitarbeiter der KSV regelmässig Länder in Ost- und Westeuropa, Nord- und Südamerika sowie in Asien. Sie betreute auch Länder, die von privaten Händlern nicht beliefert wurden und solche, die nur amtliche Zentralstellen als Geschäftspartner akzeptierten. In den 1950er-Jahren, als der Bund begann, Beiträge zur Verbilligung von Exportvieh auszuzahlen, wurde der KSV per Verordnung die zentrale Verwaltung und Kontrolle dieser Beiträge übertragen. Zudem erstellte sie im Auftrag des Bundes Exportstatistiken. Im Rahmen der Agrarreformen der 1990er-Jahre entzog der Bund der KSV diesen Auftrag wieder. Auch die Kontrolle der Exportbeiträge wurde vereinfacht und direkt den Viehzuchtverbänden übertragen, sodass der private Export-Viehhandel wieder mehr Spielraum erhielt. Die 1997 in ASR umbenannte KSV wurde in der Folge stark verkleinert und ihre Aufgaben auf die Koordination der Viehzuchtforschung und den Betrieb von Basiswerbung für den Viehabsatz begrenzt. 2008 wurde die Geschäftsstelle der ASR in Bern aufgelöst und die Erledigung der übriggebliebenen Aufgaben unter den Mitgliedsverbänden aufgeteilt. Einen hauptamtlichen Geschäftsführer gab es von 1916-1942 und von 1961-2008. Von 1942-1961 führte Aegerter, Ernst (-1976)--DB38 als Delegierter des Bundes die Geschäfte der KSV zusammen mit Schwizer, Martin (1894-1969)--DB3302, dem Präsidenten.

Autor: Peter Moser

Archivbestand, fonds d'archives

Die Archivalien wurden vom Archiv für Agrargeschichte (AfA) erschlossen. Weitere Informationen sowie das Findmittel sind auf dem AfA Online-Portal Quellen zur Agrargeschichte zu finden. https://histoirerurale.ch/redirect/getURL.php?id=157

Website der Organisation, site internet de l'organisation

Weiterleitung, redirection: https://histoirerurale.ch/redirect/getURL.php?id=159

Index der Funktionen, Index des fonctions

Präsidenten (1906-)

Geschäftsführer (1916-2008)


Zitiervorschlag - Proposition de citation - Suggested citation

Deutsch: Peter Moser, Arbeitsgemeinschaft Schweizerischer Rinderzüchter (ASR), AfA125, AfA-Portal Personen und Institutionen, Version vom März 2022, konsultiert am .

Français: Peter Moser, Arbeitsgemeinschaft Schweizerischer Rinderzüchter (ASR), AfA125, Portail AHR Personnes et institutions, version de mars 2022, consulté le .

English: Peter Moser, Arbeitsgemeinschaft Schweizerischer Rinderzüchter (ASR), AfA125, Portal ARH People and institutions, March 2022 version, consulted on .

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